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Informationen & Tipps
zum Thema öffentliche Auftragsvergabe. |
Vortrag: "Quo Vadis - neues Vergaberecht?"
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Der Vortrag "Quo Vadis - neues
Vergaberecht?" wurde am während der CeBIT am 13.3. im Innovation
Center Government 2006 gehalten.
Neben einem kurzen Einblick in die
momentane Entwicklung des Vergaberechts beschäftigt sich der Vortrag mit
der Frage, wie sich die geplanten Gesetzesänderungen in der Praxis
auswirken werden. Anhand konkreter Zahlen einer zentralen
Beschaffungsabteilung wird aufgezeigt, wo und wie sich die Änderungen
bemerkbar machen werden.
Vor allem wird deutlich, dass
Veränderung der gelebten Vergabekultur, eine besseren Ausbildung der
Mitarbeiter und klare Zielsetzungen zu wesentlich besserem Wettbewerb
führen.
Hier finden Sie den
Vortrag als pdf-Datei. (102 Kb) |
Bedeutung von Dienstgraden
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Zwar besteht nicht zwangsläufig ein
linearer Zusammenhang zwischen der Höhe des Dienstgrades und der
Kompetenz des Amtsinhabers, wohl aber zu der Machtfülle der
entsprechenden Funktion. Auf deutsch: "Wer mehr Streifen hat, hat auch
mehr zu sagen!" Was viele nicht
wissen, nicht nur beim Militär, sondern bei allen Beamten ändert sich
die Dienstbezeichnung beim jeder Sprosse der "Karriereleiter". An der
Dienstbezeichnung des Beamten lässt sich also erkennen, wie schwer -
formal gesehen - sein Wort in der Behörde wiegt.
Der nachfolgende kleine Leitfaden soll
helfen einen kleinen Einblick in den Aufbau des öffentlichen Dienstes
und dessen Laufbahnzuordnung zu geben.
Um Sie noch ein wenig neugierig zu
machen hier 3 Testfragen:
- Bei einem Kundenbesuch sind
gleichzeitig anwesend ein Amtmann, ein Amtsrat
und ein Amtmeister. Wer ist höher? Wer ist niedriger?
Wie viel Stufen könnten dazwischen liegen?
- Ihr nächster Besuch führt Sie ins
auswärtige Amt. Dort treffen Sie beim Gespräch auf folgende
Personen: Gesandter, Botschaftsrat und
Generalkonsul. Wer von diesen muss zuerst gegrüßt
werden. Stellen Sie sich die gleichen Fragen wie bei Nr. 1
- Was ist ein Kustos?
Was ist ein Legationsrat Erster Klasse?
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diskriminierungsfreie Leistungsbeschreibung
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Das "Merkblatt des
BMWi und des BMI zu diskriminierungsfreien Leistungsbeschreibungen bei
IT-Ausschreibungen" wurde 2004 erlassen, und erläutert die Auffassung
der Bundesregierung zur Interpretation des § 8 Abs. 3 der VOL. Danach
sollen Behörden bei EDV-Ausschreibungen beispielsweise auf die Nennung
von Markennamen, Prozessortypen oder Mindesttaktfrequenzen verzichten.
Wenn Sie als Bieter eine Leistungsbeschreibung mit - in Ihren Augen -
ungenügender Beschreibung der technischen Anforderungen in der Hand
halten, so kann dies also durchaus gewollt und auf diese Bestimmung
zurückzuführen sein. Mein Tipp: Fragen Sie nach! |
EU-Vergabestatistik
2003
(23 Kb)
EU-Vergabestatistik
2004
(62 Kb) |
Haben Sie sich schon mal Gedanken darüber
gemacht, wie viel Ausschreibungen eigentlich oberhalb und unterhalb des
Schwellenwertes durchgeführt werden und in welchem Verhältnis diese
zueinander stehen?
Hier finden Sie einige statistische
Zahlen für die Jahre 2003 und 2004 der zentralstaatlichen Auftraggeber,
deren Schwellenwert bei 130.000 € liegt. |
Nachprüfungsverfahren Vergabekammer (1. Instanz)
(373 Kb)
Nachprüfungsverfahren Oberlandesgerichte (2. Instanz)
(255 Kb) |
Beim Thema Bieterrechtschutz in
Vergabefragen äußern Teilnehmer auf unseren Seminaren immer wieder: "Wenn
ich mich benachteiligt fühle werde ich doch nicht gegen die Behörde
klagen. Dann kriege ich ja nie wieder einen Auftrag."
Ob letztere Behauptung stimmt sei an dieser Stelle dahingestellt.
Geklagt wird gegen Vergabeentscheidungen auf jeden Fall ganz ordentlich.
Tendenz steigend!
Dabei ist die Erfolgsquote (14 - 24%)
im Vergleich zu normalen Verwaltungsgerichtsverfahren sogar recht hoch.
(woran das wohl liegen mag?). Aber woher wissen Sie, was richtig und was
falsch ist? Nach dem Besuch unseres Seminars "Ausschreibungen gewinnen"
können Sie dies besser einschätzen. Nun aber erstmal die statistischen
Zahlen zur Entwicklung der Verfahren vor den Vergabekammern und
Vergabesenaten der Oberlandesgerichte. |
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TED & CPV |
TED und CPV sind zwei gute
Freunde. Sie können ohne einander kaum auskommen.
Spaß beiseite; Wer auf der Suche nach der
Veröffentlichung von Ausschreibungen oberhalb des Schwellenwertes ist
hat Glück, denn es gibt für ihn nur einen einzigen Anlaufpunkt. Während
es den öffentlichen Auftraggebern bei den so genannten "nationalen"
Ausschreibungen unterhalb des Schwellenwertes freigestellt ist wo sie
die Bekanntmachung veröffentlichen, sind sie bei den so genannten
"europäischen" Ausschreibungen oberhalb des Schwellenwertes gezwungen,
diese bei TED zu veröffentlichen.
TED ist die Abkürzung für tenders
electronic daily und stellt eine elektronische
Ausschreibungsdatenbank dar, die täglich aktualisiert wird. Der Zugriff
erfolgt übers Internet und ist kostenlos. Die EU hat sich selber
verpflichtet, alle ihr gemeldeten Bekanntmachungen spätestens 12 Tage
nach Absendung in alle Amtssprachen der EU übersetzt und hier
veröffentlicht zu haben.
Um Übersetzungsfehler zu vermeiden und
die Suche zu vereinfachen hat man CPV erfunden. Die Abkürzung steht für
commen procurement vocabulary, was ich etwas holprig mit
"allgemeines Einkaufsvokabular" übersetzen würde. Jeder denkbare Artikel
wurde hier kategorisiert, mit einer eindeutigen Nr. versehen und
katalogisiert.
So reicht bei der Suche in TED
beispielsweise die Eingabe der Zahl 32581110-3 im Feld CPV "Datenübertragungskabel
mit Mehrfachstromleitern" und suchen nach der Rubrik "Dienstleistungen
im Bereich Druck und Veröffentlichung" durch Eingabe des CPV-Codes
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Hier finden Sie die
CPV in Textform
(1349 Kb)oder als
Excel-Datei.
(1514 Kb) |